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Warum Schule heute so viel Kraft kostet.

Wir können das System Schule nicht verändern. Aber wir können verändern, wie wir im System Schule wirken.
Fortbildungen zu Selbstregulation, Co-Regulation und dem Nervensystem im Schulalltag
Aktuelles Angebot: Ganztägiger pädagogischer Tag (SchiLF)
Lehrkräfte gestalten weit mehr als Unterricht: Sie gestalten die Bedingungen, unter denen Lernen möglich wird. Viele Lehrkräfte arbeiten täglich unter hoher Belastung und verlieren dabei den Kontakt zu ihrer eigenen Präsenz und Wirksamkeit. SOMA Pädagogik unterstützt Schulen dabei, Stress besser zu verstehen, Unterrichtsstörungen neu zu betrachten und eine Kultur zu schaffen, in der Lernen, Gesundheit und Beziehung gleichermaßen wachsen können.
Dich selbst verstehen
Warum bin ich im Schulalltag eigentlich so erschöpft? Verstehe, wie dein Nervensystem unter Dauerbelastung arbeitet und warum viele Lehrkräfte den Kontakt zu Ruhe, Präsenz und Regeneration verloren haben.
Verhalten neu verstehen
Nicht jedes Verhalten ist ein Erziehungsproblem. Lerne, Unterrichtsstörungen, Aggression, Rückzug und Überforderung als Ausdruck innerer Zustände zu erkennen, bei deinen Schüler:innen und bei dir selbst.
Aus dem Funktionsmodus aussteigen
Guter Unterricht braucht mehr als gute Methoden. Erkenne, wie dein eigener Zustand die Atmosphäre im Klassenraum beeinflusst und wie du wieder bewusster statt ausschließlich im Autopilot unterrichten kannst.
Lernen neu denken
Lernen beginnt lange vor dem Lehrplan. Verstehe, warum Sicherheit, Beziehung und Nervensystem die Grundlage für Motivation, Konzentration und nachhaltiges Lernen bilden.
Was Ihr Kollegium an diesem Tag erlebt
Der pädagogische Tag ist kein Frontalvortrag. Die Lehrkräfte erleben die Inhalte am eigenen Nervensystem und übertragen sie unmittelbar auf ihren Schulalltag.
Das Nervensystem verstehen
Warum reagieren Menschen unter Stress so unterschiedlich? Was beeinflusst Verhalten, Kommunikation und Wahrnehmung?
Beziehung & Co-Regulation erleben
Wie wirkt mein eigener Zustand auf Gruppen? Was macht einen Klassenraum regulierend oder dysregulierend?
Transfer in den Schulalltag
Konkrete Impulse für Unterricht, Kommunikation, Raumgestaltung und Schulkultur.
Unterricht neu betrachten
Unterrichtsstörungen, Aggression, Rückzug und Überforderung aus einer neuen Perspektive verstehen. Den Zusammenhang zwischen Nervensystem, Beziehung und Lernen erkennen.
Wo Sie vor dem pädagogischen Tag stehen und was sich danach verändert
Nach dem pädagogischen Tag verlassen Sie nicht nur die Fortbildung mit neuem Wissen. Sie verlassen sie mit einer neuen Wahrnehmung von sich selbst, Ihren Schüler:innen und dem, was Lernen überhaupt möglich macht.
Vor dem pädagogischen Tag
Viele Lehrkräfte erleben im Schulalltag, dass ...
  • sie sich häufig im Funktionsmodus befinden und kaum Zeit für Regeneration haben.
  • Unterrichtsstörungen viel Kraft kosten.
  • sie Verhalten von Kindern nur schwer einordnen können.
  • sie sich zwischen Leistungsdruck, Elternarbeit und den Bedürfnissen der Kinder aufreiben.
  • sie intuitiv spüren, dass etwas im Schulsystem nicht mehr funktioniert, aber nicht wissen, wo sie ansetzen können.
  • sie sich selbst gestresst und erschöpft erleben.
Nach dem pädagogischen Tag
Sie ...
  • verstehen, wie Stress und das Nervensystem Unterricht und Lernen beeinflussen.
  • erkennen frühe Stresssignale bei sich selbst und anderen.
  • betrachten Unterrichtsstörungen und Verhalten aus einer neuen Perspektive.
  • gewinnen mehr Klarheit und Handlungsspielraum im Schulalltag.
  • verstehen die Bedeutung von Sicherheit, Beziehung und Präsenz für gelingendes Lernen.
  • gehen mit einem neuen Blick auf Schule, Lernen und ihre eigene Rolle als Lehrkraft nach Hause.
Warum ich die SOMA Pädagogik entwickelt habe
Schule beschäftigt mich nicht nur als Sonderpädagogin und als Mutter, sondern auch als Mensch.
Ich habe selbst eine freie Schule besucht, internationale Schulkonzepte kennengelernt, an Förderzentren und inklusiven Schulen gearbeitet und meine eigenen Kinder durch unterschiedliche Schulsysteme (freie Schulprojekte in Portugal, homeschooling, Waldorfschule und Staatlicheschule) begleitet.
Dabei hat mich immer dieselbe Frage bewegt: Wie schaffen wir Schulen, in denen Menschen gesund bleiben, gerne lernen und arbeiten und ihr Potenzial entfalten können?
Denn gute Schule braucht beides:
einen klaren Rahmen, der Orientierung und Sicherheit gibt, und gleichzeitig Räume für Beziehung, Neugier, Kreativität und Entwicklung.
Aus meiner Sicht beginnt genau hier Pädagogik. Der Begriff SOMA stammt aus dem Griechischen und bedeutet der lebendige, fühlende Körper. Die SOMA Pädagogik versteht den Menschen als Einheit aus Körper, Nervensystem, Emotionen, Denken und Beziehung. Denn Lernen findet nicht nur im Kopf statt, es geschieht im gesamten Organismus.
Mich beschäftigt dabei vor allem eine Frage: Nicht wie wir auf schwierige Situationen reagieren, sondern wann sie eigentlich beginnen. Wann verändert sich die Atmosphäre in einem Klassenraum? Wann verliert eine Lehrkraft ihre innere Ruhe und Präsenz? Wann schaltet ein Kind innerlich auf Alarm, lange bevor sein Verhalten sichtbar wird?
Ich bin überzeugt, dass Regulation nicht erst in der Eskalation beginnt. Sie beginnt viel früher, in den oft kaum wahrnehmbaren Veränderungen unseres Nervensystems.
In meiner Arbeit erlebe ich immer wieder, dass Lehrkräfte nicht erschöpft sind, weil ihnen ihr Beruf gleichgültig geworden ist.
Sie sind erschöpft, weil sie ihren Beruf mit großer Verantwortung ausüben, Kindern gerecht werden möchten und Tag für Tag unter Bedingungen arbeiten, die dauerhaft hohe Anforderungen an Aufmerksamkeit, Beziehung und Selbststeuerung stellen.
Gleichzeitig kommen viele Kinder bereits mit einem hohen Stressniveau in die Schule. So begegnen sich jeden Morgen Menschen, die gemeinsam lernen und wachsen möchten, deren Nervensysteme jedoch häufig bereits unter Belastung stehen.
Die SOMA Pädagogik erweitert den pädagogischen Blick um aktuelle Erkenntnisse aus Neurobiologie, Stressforschung und Co-Regulation. Sie versteht Verhalten nicht ausschließlich als Erziehungs- oder Disziplinfrage, sondern auch als Ausdruck des inneren Zustands eines Menschen.
Deshalb steht für mich nicht zuerst die Frage im Mittelpunkt: „Wie reagiere ich richtig?", sondern: „Was brauchen Menschen und Lernräume, damit schwierige Situationen gar nicht erst entstehen?"
Ich wünsche mir Schulen, in denen Lehrkräfte ihre pädagogische Haltung leben können. Schulen, in denen Klarheit und Menschlichkeit zusammengehören, Beziehung als Grundlage von Lernen verstanden wird und Kinder wie Erwachsene die Bedingungen vorfinden, unter denen Entwicklung, Gesundheit und Lernen gleichermaßen möglich werden.
Die SOMA Pädagogik ist mein Beitrag zu einer Schule, die den Menschen als Ganzes in den Blick nimmt.
„Wir können das System Schule nicht verändern. Aber wir können verändern, wie wir im System Schule wirken.“
Genau darin sehe ich die Aufgabe der SOMA Pädagogik: Lehrkräfte darin zu stärken, ihre pädagogische Haltung im Schulalltag authentisch leben zu können, mit Ruhe, Klarheit, Präsenz und Menschlichkeit.
Sonderpädagogin
Erfahrung in Schule, Lernen und Entwicklungsprozessen.
Schulentwicklung
Fortbildungen und pädagogische Begleitung für Lehrkräfte und Schulen.
Körpertherapeutin
Langjährige Arbeit mit Nervensystem, Selbstregulation und Körperwahrnehmung.
SOMA Pädagogik
Verbindung von Pädagogik, Nervensystemforschung und somatischen Perspektiven.
So kommt die SOMA Pädagogik an Ihre Schule
Jede Schule ist anders. Deshalb beginnt jede Zusammenarbeit mit einem persönlichen Gespräch und der Frage, was Ihr Kollegium im Moment wirklich braucht.
1. Unverbindliche Anfrage
Sie kontaktieren mich über das Anfrageformular und erhalten alle Informationen zum pädagogischen Tag.
2. Persönliches Gespräch
Gemeinsam besprechen wir telefonisch (ca 15 min) die Bedürfnisse Ihrer Schule, den zeitlichen Rahmen und mögliche weitere Themenschwerpunkte.
3. Pädagogischer Tag
Ihr Kollegium erlebt einen Fortbildungstag, der neue Perspektiven auf Unterricht, Beziehung und Schulkultur eröffnet: Praxisnah, wissenschaftlich fundiert und nachhaltig wirksam.
Organisatorisches & Rahmenbedingungen
Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen zur Fortbildung, zum Ablauf und zur Zusammenarbeit.
Für welche Schulformen ist die Fortbildung geeignet?
Wie lange dauert der pädagogische Tag?
Ist die Fortbildung eher theoretisch oder praktisch?
Ist die Fortbildung auch für skeptische Kolleg:innen geeignet?
Kommen Sie direkt an unsere Schule?
Gibt es nach dem pädagogischen Tag weitere Begleitangebote?
Geht es in dieser Fortbildung darum, Lehrkräfte resilienter zu machen?
© 2026 Anna‒Lena Olivas. Alle Rechte vorbehalten.
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